DIE TRIGGERPUNKT-THERAPIE

Das Ziel der Triggerpunkttherapie ist es, so genannte myofasciale Triggerpunkte zu beseitigen.

 

Triggerpunkte sind Muskelverhärtungen, die lokal druckempfindlich sind und von denen definitionsgemäß Schmerzmuster ausgehen. Entstanden sind diese Triggerpunkte aufgrund von Überlastungen jeglicher Art (psychisch sowie physisch).

 

Sie können sich durch Kopfschmerzen, Nacken- und Kieferschmerzen, Gelenkschmerzen äußern. Sie sind die Hauptursache von Skoliosen, Bandscheibenvorfällen und Nervenwurzelkompressionen. Außerdem sind sie oft mitbeteiligt bei chronischer Müdigkeit, Erschöpfung und Depressionen.

 

Triggerpunkte haben eine charakteristische Schmerzausstrahlung. Typischerweise schmerzen sie nicht nur an der Stelle, an der sie sitzen, sondern oft an weit entfernten Gebieten (siehe Bilder). Der schmerzhafte Muskel verliert immer mehr seine Funktionalität (Schonhaltung). Andere Muskeln müssen die Funktion übernehmen und überlasten daurch ebenfalls.

 

So kann beispielsweise ein myofascialer Triggerpunkt im kurzen speichenseitigen Handstreckermuskel (M. Extensor carpi radialis brevis) das Schmerzmuster des "Tennis- oder Mausellenbogen" hervorrufen.

 

Ein positiver Triggerpunkt des kleinen Brustmuskels kann beispielsweise Herzbeschwerden verursachen.

 

Weitere Beispiele:

 

  1. Charakteristisches Schmerzmuster der Triggerpunkte im kleinen Gesäßmuskel (M. glutaeus minimus):

       Der große und der kleine Gesäßmuskel sorgen für die Stabilisation des Beckens bei Bewegung, Beschwerden äußern        sich deshalb durch einen "Watschelgang".

 

   2. Charakteristisches Schmerzmuster der Triggerpunkte des Kopfwendemuskels (M. sternocleidomastoideus).

       Triggerpunkte im Verlauf dieses Muskels verursachen Schiefhals, eine atypische Trigeminusneuralgie. Es treten

       Stirnhöhlenkopfschmerz, Ohrenschmerzen, Schwindel und Hinterkopfschmerz auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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